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Wenn die Temperaturen über 30 °C steigen, bleibt die Motivation oft hoch – doch dein Körper muss deutlich härter arbeiten. Für Boxer, MMA-, Muay-Thai-, Kickbox- und Fitnesssportler kann grosse Hitze ein normales Training schnell zu einer Belastung machen, wenn keine Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.
Die gute Nachricht: Auch während einer Hitzewelle kannst du weiter Fortschritte machen – vorausgesetzt, du passt dein Training sinnvoll an.
Während jeder Trainingseinheit produziert dein Körper Wärme. Normalerweise wird diese durch Schwitzen abgeführt. Bei einer Hitzewelle funktioniert dieser Kühlmechanismus jedoch weniger effizient, da die Umgebungstemperatur bereits sehr hoch ist.
Die Folgen:
Es ist deshalb völlig normal, dass sich dein Training im Sommer schwerer anfühlt als im Frühling oder Winter.
An besonders heissen Tagen finden die besten Trainingseinheiten meist früh am Morgen oder nach Sonnenuntergang statt.
Zwischen 12 und 18 Uhr erreicht die Hitze ihren Höhepunkt. Intensive Cardio-Einheiten oder Sparring sollten möglichst nicht in diesem Zeitraum stattfinden.
Trainierst du in einem Gym, sind klimatisierte oder gut belüftete Trainingsräume die beste Wahl.
Einer der häufigsten Fehler besteht darin, erst bei Durst zu trinken.
Für ein effektives Training solltest du:
Bei langen oder besonders schweisstreibenden Trainingseinheiten können Getränke mit Elektrolyten helfen, verlorene Mineralstoffe zu ersetzen.
Eine Hitzewelle ist nicht der richtige Zeitpunkt, persönliche Bestleistungen aufzustellen.
Sinnvoll ist es,
Eine technisch saubere Boxeinheit mit Fussarbeit und Präzision bringt häufig mehr als ein extrem intensives Sparring bei grosser Hitze.
Die Wahl der Kleidung hat grossen Einfluss auf den Trainingskomfort.
Empfohlen werden:
Auch Schutzausrüstung sollte gut sitzen und möglichst wenig zusätzliche Wärme speichern.
Schwitzanzüge wurden entwickelt, um die Schweissproduktion bei bestimmten Trainingseinheiten oder während einer Wettkampfvorbereitung zu erhöhen.
Während einer echten Hitzewelle sollten sie jedoch nur mit grosser Vorsicht verwendet werden.
Falls du sie trotzdem nutzt:
Die Gesundheit sollte immer wichtiger sein als maximale Leistung.
Beende dein Training sofort, wenn folgende Symptome auftreten:
Diese Anzeichen können auf einen Hitzschlag oder eine schwere Überhitzung hinweisen und sollten niemals ignoriert werden.
Auch wenn Höchstleistungen schwieriger werden, bietet der Sommer ideale Möglichkeiten, an anderen Fähigkeiten zu arbeiten:
Nicht jedes Training muss maximal intensiv sein, um dich besser zu machen.
Eine Hitzewelle bedeutet nicht, dass du mit dem Training aufhören musst. Wer Trainingszeiten, Intensität, Flüssigkeitszufuhr und Ausrüstung anpasst, kann auch an heissen Tagen sicher trainieren und Fortschritte erzielen.
Auf den eigenen Körper zu hören gehört zu den wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Sportler. Champions kennen ihre Grenzen – und wissen auch, wann es sinnvoll ist, einen Gang zurückzuschalten.
Ja. Am besten trainierst du früh morgens oder am Abend, trinkst ausreichend und reduzierst die Intensität bei Bedarf.
Sie kann das Risiko für Dehydrierung und Überhitzung deutlich erhöhen und sollte deshalb nur sehr vorsichtig und für kurze Einheiten verwendet werden.
Wasser ist unverzichtbar. Bei langen Trainingseinheiten oder starkem Schwitzen können Elektrolytgetränke sinnvoll sein.
Ja. Eine leicht reduzierte Intensität hilft, die Trainingsqualität aufrechtzuerhalten und gesundheitliche Risiken zu minimieren.
Atmungsaktive Sportbekleidung, gut belüftete Boxhandschuhe, komfortable Schutzausrüstung und eine Trinkflasche gehören zur wichtigsten Ausrüstung für Sommertraining.
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